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Pop-up als Gestaltungsmittel in der Werbung
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Werbemittel der Firma Matador in Form eines einfachen zweiseitigen Stehaufbildes 41 cm x 25 cm mit Auszug aus dem Lieferprogramm auf der Rückseite aus den siebziger Jahren
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Werbung für Ford Mondeo 2007
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Die Tätigkeit des Papierdesigners (paper engineers) wird vielfach vornehmlich nur mit der Gestaltung schöner Bücher in Verbindung gebracht. Dabei haben viele der heute bekannten Künstler ihren Weg von der Werbung und Verpackung hin zur Buchgestaltung gefunden - und tatsächlich gibt es ja hier keine grundsätzlichen Unterschiede. Es finden sich immer neue Beispiele für diese Tätigkeit insbesondere in der Verpackungstechnik, in gedruckten Medien, der Werbung, in der Architektur und in der Produktgestaltung.
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Der Autohersteller Ford hat anläßlich der Einführung des neuen Ford Mondeo in der Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus vom 18.06.2007 eine neuartige pop-up Anzeige geschaltet. Beim Aufklappen des Magazins zwischen der zweiten und dritten Umschlagseite öffnet sich ein pop-up, das den Mondeo in dreidimensionaler Form darstellt unter der Überschrift ‘Der springt ins Auge, stimmts?’
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Insgesamt eine gelungene Verbindung zwischen Produkt und Werbeform. Das pop-up bietet sich zur Veranschaulichung von Bewegung und Geschwindigkeit in idealer Form an. Das Ford Kinetic Design - Energie in Bewegung erinnert an David A. Carter: Im Vordergrund steht bei allen pop-ups die kinetische Energie, die sich als Resultat der Bewegung ergibt.Kinetische Energie ergibt sich beim Öffnen eines Buches, sie ist die Lebenskraft aller pop-ups und Papierdesigner- The Elements of Pop-Up New York 1999.
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Entworfen wurde diese für ein gedrucktes Massenmedium neuartige Werbeform von den Mediaplanern Jean Guerrieri und Kai Michel bei der Mediaagentur MindShare in Düsseldorf. Möglich wurde das eingeheftete pop-up durch neuartige Herstellungsverfahren. Verantwortlich auf der technischen Entwicklungsseite ist das Burda Community Network. Der Leiter des Production Service, Wolfgang Dufner, über die Herstellung des Pop-ups: „Das revolutionierende, maschinelle Verfahren löst aufwendige kostenintensive Handarbeit ab und generiert dadurch zusätzlich Attraktivität in Bezug auf Aktualität.“ FOCUS-Anzeigenleiter Ingo Müller: „Mit einem Pop-up kann ein Produkt außergewöhnlich effektvoll und vor allem dreidimensional inszeniert werden. Wir freuen uns sehr über die gelungene kreative Umsetzung dieses Ad-Specials gemeinsam mit Ford und den Agentur-Partnern.“ Beitrag von gremlin
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